Ungewollte Erotik

Stilblüte, Foto: Yaruta Igor

Stilblüten & Co
Foto: © Yaruta Igor

Für die wirklich, wirklich wirklich besonderen Genießer aus dem Le(c)ktorat gefischt:

Besondere Geniesser stellen sich dabei noch ein Gläschen Sekt auf den Wannenrand oder lassen sich diesen vom Partner in die Flöte giessen.

Wo auch Bildungsbürger stolpern

Sprache, Foto: olly

Wissenswertes: Sprache
Foto: © olly

Die Berliner Morgenpost beglückt heute mit “Ein paar Stolpersteine der Rechtschreibung“. Warum man pleite ist, aber dazu Pleite gemacht hat, steht dort zu lesen. Warum weder hahnebüchen noch Hanrei richtig geschrieben sind. Oder warum wir, wenn wir etwas aus dem Stegreif tun, in Wirklichkeit im Sattel sitzen.

Und wir erfahren etwas über Bildungsbürger:

Wenn ich jetzt den Duden erwähne, höre ich im Geiste das Naserümpfen einiger Bildungsbürger, die den Duden nicht benutzen, aber genau wissen, was sie von den Leuten zu halten haben, die das tun. Wer eine vermeintlich höhere Marke fahren will, darf auch den Wahrig aufschlagen. Nur: Auch im Wahrig steht’s nicht anders.

Angepasst

Allgemein, Foto: blackpixel

Zum Blog, © blackpixel

Ich habe mal das Menü des Blogs (siehe oben) ein wenig angepasst. So kommt ihr nun beispielsweise über das Hauptmenü direkt zum Autorendienst, einem neuen Angebot von mir und drei ebenso liebenswerten wie kompetenten Kolleginnen, das direkt auf Autoren und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Vom Cover über das Lektorat bis zum Recherchedienst gibt es “alles, was Autoren brauchen”.

Nachdem ich außerdem auf meine Homepage endlich mal die Seite mit meinen Referenzen aktualisiert habe, dachte ich mir, es wäre schon, sie auch hier vom Blog aus direkt zu verlinken. So findet ihr sie jetzt unter dem Menüpunkt Lektorat. In den Unterpunkten könnt ihr außerdem direkt zu der Seite mit den Firmen- und Verlagsreferenzen kommen oder euch eine Liste ausgewählter Werke ansehen, die unter meiner Mitarbeit entstanden sind.

Ich hoffe, ihr findet euch zurecht.

Der Begreifler über Empfehlungen

Der Begreifler, Foto: Stocksnapper

Der Begreifler
(Foto: © Stocksnapper)

Wenn du ein Korrektorat oder Lektorat in Auftrag gibst, bist du der Herr im Haus. Wenn du möchtest, dass in deinem Text dass mit ß geschrieben wird, dann ist das dein gutes Recht. Wenn du möchtest, kannst du auch darauf bestehen, dass in deinem Text schön so geschrieben wird: önsch. Ist ja dein Text, und du bist der Auftraggeber. Denke bitte nur daran, dem Auftragnehmer zu sagen, was du willst. Sonst musst du damit rechnen, dass der nach den Dudenempfehlungen korrigiert, womit auch gemeint ist, dass dort, wo Varianten erlaubt sind, die mögliche durch die empfohlene ersetzt wird (z. B. Potenzial statt Potential).

Reich und berühmt?

Namen, Foto: Anneka

Namen
(Foto: © Anneka)

Wer seinem kleinen Sohnemann von Beginn an den richtigen Namen für den Erfolg mitgeben will, nennt ihn Dagobert. Der Name selbst setzt sich wahrscheinlich aus dem keltischen daga “gut, sehr” und dem althochdeutschen beraht “glänzend” zusammen, bedeutet also so viel wie “sehr berühmt”. Und der berühmteste Namensvetter des Kindes wäre der mit dem Nachnamen Duck. Was soll da noch schiefgehen?

Quelle: Duden Taschenbücher : Lexikon der Vornamen, Mannheim 1998

Buchmesse und Preise in Leipzig

Literaturbetrieb, Foto: Vladimir Melnikov

Literaturbetrieb
(Foto: © Vladimir Melnikov)

Bald startet in Leipzig wieder die Buchmesse. Zu Ausstellern, Programm und Prominenten erfährt man alles auf der Homepage. Die Buchmesse stellt außerdem Ort und Zeitpunkt für die Phantastische Akademie, den Seraph 2015 zu verleihen. Noch an diesem Wochenende sollen die Shortlists veröffentlicht werden, auf die selbst ich als Mitglied der Jury sehr gespannt bin.

Feuchte (Aus-) Sprache

Sprache, Foto: olly

Wissenswertes: Sprache
Foto: © olly

Sogenannte Tonsprachen nutzen unter anderem die Tonhöhe, um Bedeutungen zu unterscheiden. Stell dir vor, du würdest im Deutschen “Flügel” einmal sehr tief aussprechen, sodass jeder weiß, du meinst das Instrument, und einmal sehr hoch, und jeder würde an den Körperteil eines Vogels denken. Funktionierte das Deutsche so oder so ähnlich, rechnete man es zu den Tonsprachen.

Warum sich aber nur einige Sprachen so entwickelt haben, und wie das mit dem Klima, speziell der Luftfeuchtigkeit, zusammenhängen könnte, klärt ein Artikel auf faz.net.

Der Hintern des Psychiaters

Etymologische Streifzüge, Foto: Glenda M. Powers

Etymologische Streifzüge
(Foto: © Glenda M. Powers)

Wo kommt es eigentlich her, das -iater im Psychiater, das beispielsweise auch beim Fußchirurgen, dem sogenannten Podiater, zu finden ist? Es ist eine Entlehnung aus griechisch iatrôs “Arzt”. Und das passt schon deshalb so gut, weil dieses Suffix im Arzt selbst steckt. Arzt ist nämlich ein Lehnwort, das vom spätlateinischen archiater und dem griechischen archiatrôs abstammt, was so viel wie “Erzarzt”, “Oberarzt” bedeutet.

Quelle: Duden Band 7 – Herkunftswörterbuch, Mannheim 2001

So kann es bleiben

Stilblüte, Foto: Yaruta Igor

Stilblüten & Co
Foto: © Yaruta Igor

Manchmal verrät ein Tippfehler noch etwas mehr:

… das Körpergewicht beleibt stabil.

Frohe Weihnachten mit dem Weihnachtsspezial

© Sandra Lode

© Sandra Lode

Ich wünsche euch allen ein schönes und frohes Weihnachtsfest!

Bei Hilfe für Autoren gibt es dazu ein ganz besonderes Weihnachtsspezial mit der Literaturagentin und Lektorin Natalja Schmidt. Also, das großartige Interview lesen, Frage beantworten, Geschichte pitchen und schon mal ein Exposé schreiben, das mich und Natalja überzeugt. Viel Spaß! :-)

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