„Deutsche Autoren haben den Ruf, langweilig zu sein“

© birgitH / pixelio.de

© birgitH / pixelio.de

Kann deutsche Literatur lustig sein?, fragt dw.com/de und stellt dabei vor allem Sibylle Berg und Christopher Kloeble in den Mittelpunkt. Auch Literaturwissenschaftlerin Jill Twark kommt zu Wort.

Laut Twark kommt gerade zu Zeiten des Leids der deutsche Witz zu [sic.] Vorschein (…)

Zum Artikel.

Besser doppelt als komplett

Lektoratspraxis, Foto: Dmitriy Shironosov

Lektoratspraxis
Foto: © Dmitriy Shironosov

Komplettlektorat klingt gut, oder? Komplett, alles drin. Wer das Komplettlektorat aus meinen Angeboten wählt, geht oft davon aus, dass danach am Text nichts mehr zu tun sei. Manuskript komplett lektoriert, also ab in die Bestsellerlisten damit.

Leider weit gefehlt. Ganz im Gegenteil, für manchen Autor dürfte gerade nach einem Komplettlektorat die Arbeit erst richtig losgehen. Stillschweigend wird mancher wünschen: „Hätte ich mal lieber nur ein Stillektorat in Auftrag gegeben.“ Denn komplett bedeutet nichts anderes, als dass ich alle Aspekte des Textes unter die Lupe nehme und daher viel mehr zu kritisieren habe. Da stehen dann neben den üblichen Korrekturen jede Menge Anmerkungen im Text, Vorschläge, was man besser machen könnte, Hinweise, wo ich streichen würde, Gemecker, was so oder so nicht funktioniert, Nachfragen, Meinung, Kritik, Diskussionsstoff …

Gerade wegen Letzterem besteht dann natürlich die Möglichkeit, sich mit Problemen und Fragen noch einmal (oder auch zwei- bis dreimal) an mich zu wenden, per Mail oder per Telefon oder auch anders, wenn das irgendwie geht, um nachzuhaken, zu klären und zu schimpfen. Das soll dem Autor dabei helfen, die Kritikpunkte, so er denn will, so gut wie möglich umzusetzen. Und dann …

Ja, dann ist Feierabend. Ob Korrektorat, Stil-, Inhalts- oder Komplettlektorat, es handelt sich bei diesen Angeboten immer erst einmal nur um einen Durchgang. Ob es dem Autor mit meinen Anmerkungen gelungen ist, den Text deutlich, einigermaßen oder gar nicht zu verbessern, kann ich nun nicht mehr prüfen. Auch nicht, ob sich bei der Überarbeitung neue Fehler eingeschlichen haben.

Man sollte also wissen, dass erst die Textredaktion mehrere Durchgänge und damit gründliches und zielorientiertes Arbeiten möglich macht, wie es in Verlagslektoraten üblich ist. Natürlich kann man sich nach dem einen Lektoratsdurchgang spontan entscheiden, den überarbeiteten Text erneut in Auftrag zu geben. In meinem Fall gibt es da von den Kosten her nicht einmal einen Nachteil. Wir machen dann einfach eine Textredaktion daraus.

Wer allerdings von Beginn an weiß, was er will (daher dieser Artikel), kann auf die Textredaktionsangebote auf meiner Homepage oder beim Autorendienst zurückgreifen und kräftig sparen.

Recht vor link: Songtext

Recht vor link, Foto: Szekeres Szabolcs

Recht vor link
(Foto: © Szekeres Szabolcs)

Wie war das jetzt noch mal mit den Songtexten im Roman? Um es mit Jürgen von der Lippe zu sagen: „Die eigenen sind okay!“ Jedenfalls ist man mit denen wohl auf der sichersten Seite. Aber darf man Songtexte anderer zitieren?

Na klar! Siehe Urheberrechtsgesetz § 51 Zitate:

Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn

1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,
3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.

Für uns ist hier Punkt zwei der Entscheidende. Ein Roman (oder natürlich auch ein anderes literarisches Werk) ist ein selbstständiges Sprachwerk und damit hinreichend, um von einem besonderen Zweck des Zitats auszugehen. Wichtig ist aber ganz klar auch, den Umfang zu beachten. Ob „Stellen eines Werkes“ im Einzelfall rechtfertigt, den gesamten Liedtext zu verwenden, wird im Zweifel ein Gericht entscheiden.

Es wird außerdem schwierig, wenn das Zitat nicht im direkten Kontext verwendet wird. Wenn eine Figur in einem Roman ein paar Zeilen eines Songs mitsingt, oder wenn sie in einem Café sitzt und bestimmte Zeilen eines Songs Gefühle oder Erinnerungen in ihr hochkommen lassen, ist das alles mit dem besonderen Zweck gerechtfertigt. Vorangestellte Songtexte oder Zitate als Kapitelüberschriften bedürfen aber in der Regel der Genehmigung.

Also, spätestens, wenn das Songzitat umfangreicher werden soll und/oder nicht direkt Teil des Erzähltextes (inkl. Dialoge natürlich) ist, könnte, sofern urheberrechtliche Ansprüche bestehen, eine Genehmigung des Urhebers  notwendig werden. Ansonsten ist die häufige Sorge von Autor*innen meist unbegründet.

___

Achtung: Da ich kein Jurist bin, könnt ihr euch im Zweifelsfall weder auf mich noch auf meine Angaben berufen. Ich gebe hier nur meine unmaßgebliche Meinung wieder.

Angepasst

Allgemein, Foto: blackpixel

Zum Blog, © blackpixel

Ich habe mal das Menü des Blogs (siehe oben) ein wenig angepasst. So kommt ihr nun beispielsweise über das Hauptmenü direkt zum Autorendienst, einem neuen Angebot von mir und drei ebenso liebenswerten wie kompetenten Kolleginnen, das direkt auf Autoren und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Vom Cover über das Lektorat bis zum Recherchedienst gibt es „alles, was Autoren brauchen“.

Nachdem ich außerdem auf meine Homepage endlich mal die Seite mit meinen Referenzen aktualisiert habe, dachte ich mir, es wäre schon, sie auch hier vom Blog aus direkt zu verlinken. So findet ihr sie jetzt unter dem Menüpunkt Lektorat. In den Unterpunkten könnt ihr außerdem direkt zu der Seite mit den Firmen- und Verlagsreferenzen kommen oder euch eine Liste ausgewählter Werke ansehen, die unter meiner Mitarbeit entstanden sind.

Ich hoffe, ihr findet euch zurecht.

Buchmesse und Preise in Leipzig

Literaturbetrieb, Foto: Vladimir Melnikov

Literaturbetrieb
(Foto: © Vladimir Melnikov)

Bald startet in Leipzig wieder die Buchmesse. Zu Ausstellern, Programm und Prominenten erfährt man alles auf der Homepage. Die Buchmesse stellt außerdem Ort und Zeitpunkt für die Phantastische Akademie, den Seraph 2015 zu verleihen. Noch an diesem Wochenende sollen die Shortlists veröffentlicht werden, auf die selbst ich als Mitglied der Jury sehr gespannt bin.

Frohe Weihnachten mit dem Weihnachtsspezial

© Sandra Lode

© Sandra Lode

Ich wünsche euch allen ein schönes und frohes Weihnachtsfest!

Bei Hilfe für Autoren gibt es dazu ein ganz besonderes Weihnachtsspezial mit der Literaturagentin und Lektorin Natalja Schmidt. Also, das großartige Interview lesen, Frage beantworten, Geschichte pitchen und schon mal ein Exposé schreiben, das mich und Natalja überzeugt. Viel Spaß!:-)

Was der Lektor macht, ist egal!

Lektoratspraxis, Foto: Dmitriy Shironosov

Lektoratspraxis
Foto: © Dmitriy Shironosov

Nehmen wir mal an, der Satz aus dem Titel würde aus deinem Manuskript stammen. Wenn du nun  „Was der Lektor maccht …“ geschrieben hättest, gäbe es nicht viel zu diskutieren. Der Fehler ließe sich leicht korrigieren, das überzählige -c- würde gestrichen, fertig.

Nun nehmen wir an, es gibt trotz korrekter Rechtschreibung ein Problem mit dem Satz. Vielleicht steht „macht“ bereits im Satz zuvor. Oder der Satz fällt stilistisch aus dem Rahmen. Oder er passt inhaltlich nicht. Oder was auch immer der Lektor/die Lektorin da zu meckern haben könnte. Je nach LektorIn, aber auch abhängig von dem, was es da zu kritisieren gibt, und nicht zuletzt auch abhängig vom Autor/der Autorin selbst, wird der Lektor/die Lektorin anders vorgehen. Vielleicht schreibt er/sie einen Kommentar dazu, lässt den Autor/die Autorin selbst nach Alternativen suchen. Vielleicht steht schon im Kommentar ein Vorschlag, wie es besser gehen könnte. Ja, möglicherweise ersetzt er/sie den Satz sogar direkt im Text durch eine eigene Variante.

Nun kann ich nicht für jeden Lektor/jede Lektorin sprechen, aber im Normalfall heißt das nicht, er/sie sei davon überzeugt, seine/ihre Alternative sei die einzig wahre Lösung. Was auch immer er/sie also tut, in der Regel will er/sie damit nur auf das eigentliche Problem aufmerksam machen. Es kann verschiedene Gründe geben, warum er/sie das vielleicht nicht ausführlich erklärt, von denen der schmeichelhafteste ist, dass er/sie auf die Erfahrung und das Können des Autors/der Autorin vertraut. Dieser/diese ist es dann auch, der/die tatsächlich mit der Problemlösung beauftragt ist. Und oft kann man davon ausgehen, dass es der Autor/die Autorin ist, der/die die bessere Lösung findet.

Kurz: Egal, was der Lektor/die Lektorin macht, es sind immer nur Vorschläge, die eher anregend als verpflichtend gedacht sind.

Der Begreifler über den Plot

Der Begreifler, Foto: Stocksnapper

© Stocksnapper

Wenn Autoren – Autorinnen geht es da nicht anders – davon sprechen, dass sie gerade plotten, oder dass sie sich gerade in der Plotphase befinden, meinen sie damit: „Ich erfinde und entwickle gerade den Plot meiner Geschichte.“

Aber was ist dieser Plot? Zunächst einmal ist es einfach ein englischer Begriff, den man als Komplott ins Deutsche übersetzen kann. Gebraucht wird er in der Literaturwissenschaft als Synonym für Handlung im Sinne einer  Ereignisfolge in einem literarischen Werk. Ein weiteres Synonym dafür ist der Begriff der Fabel.

Wie das mit Synonymen so ist, herrscht in der Regel nicht vollkommene Bedeutungsgleichheit zwischen ihnen. Man spricht zwar bei einem Pferd auch gern mal von einem Ross, aber für einen Ackergaul würde man den Begriff wohl nur mit ironischem Unterton verwenden. Wissenschaften haben außerdem die Angewohnheit – und da bildet die Literturwissenschaft beileibe keine Ausnahme –, nicht einheitlich zu sein, auch und erst recht nicht in den Begrifflichkeiten. Wo also der eine Literaturwissenschaftler von Handlung spricht, redet der zweite über die Fabel, während der dritte vom Plot fabuliert. Und es mag sich ein weiterer hinzugesellen, der die Begriffe gar nicht unterscheidet, während wieder ein anderer noch einen neuen dazuerfindet.

Auf weitgehend sicherem Boden bewegt man sich heutzutage – und kommt damit auch den eifrig plottenden Autorinnen und Autoren entgegen –, wenn man Plot als den spezifischsten der drei Begriffe ansieht. Ich will versuchen, die Begriffe stark vereinfacht zu unterscheiden.

Die Handlung ist das, was geschieht. Eine Reihe von chronologisch geordneten Geschehnissen also, die beispielsweise in einem Roman zusammengefasst werden (verwirre ich, wenn ich sage, dass manche hier auch von der Story sprechen?). Im Roman wird also (mittels eines Erzählers) von dem erzählt, was geschieht. Es wird von (!!!) der Handlung erzählt. Notwendigerweise muss die Erzählung einiges, was geschieht – also Teile der Handlung –, auslassen.

Natürlich ist die Handlung vom Autor bzw. der Autorin erdacht (oder doch wenigstens verfremdet, wenn sie beispielsweise auf realen Begebenheiten beruht) und unterliegt damit bereits einer gewissen Struktur. So geschieht vielleicht einiges in Ort A. Dies und jenes ereignet sich dort, die Figuren handeln auf diese und jene Weise, ziehen schließlich zu Ort B, wo wieder einiges geschieht. Nun wird uns aber möglicherweise manches, was hier und dort geschieht, gar nicht erzählt. Oder es wird nur angedeutet. Anderes erfahren wir nur, weil eine Figur davon berichtet. Und dass die Figuren von A nach B reisen müssen (wobei ja auch etwas geschieht, selbst wenn es nur langweiliges Zeugs ist), können wir uns schließlich denken. Ja, selbst dann, wenn wir in Ort B gemeinsam mit den Figuren in einem Wirtshaus am Tisch sitzen und in einer ergreifenden Szene hautnah miterleben, wie der Wirt drei Krüge mit Bier an den Tisch bringt, fragen wir uns nicht, wo er die so schnell hergezaubert hat. Wir haben zwar nichts davon gelesen, gehen aber davon aus, er habe sie kurz zuvor hinter dem Tresen gezapft.

Der Begriff der Fabel wird in diesem Zusammenhang meist entweder deckungsgleich mit Handlung (Story) verwendet oder aber als bereits erzählerisch strukturierte (fabulierte) Wiedergabe der Handlung aufgefasst. In diesem zweiten Verständnis wäre die Fabel einer Geschichte die (chronologische) Folge der erzählten Geschehnisse der Handlung. Das Bierzapfen wäre in dem Beispielfall also Teil der Handlung, aber nicht Teil der Fabel, weil es nicht erzählt wird.

Und damit sind wir endlich beim Plot. Wie mit dem Begriff der Fabel im zweiten Verständnis ist mit dem Begriff Plot erzählerisch strukturierte Handlung gemeint. Auch der Plot besteht also nur aus den Teilen der Handlung, die erzählt werden. Anders als die Fabel ist der Plot aber nicht nur eine Reihe erzählter Ereignisse, sondern er beinhaltet gleichzeitig deren gleichermaßen kausale wie kunstvolle (mit künstlerischen Mitteln gestaltete) Verknüpfung. Einen Plot gibt es also (zumindest in diesem Sinne) nur dort, wo Handlung mit einer bestimmten Wirkungsabsicht so gestaltet wird, dass eine kausale Ereigniskette entsteht (kausal = Ursache – Wirkung bzw. Aktion – Reaktion).

Streng genommen gilt in diesem Verständnis also, dass jede Erzählung Handlung in einer Fabel strukturiert, aber nicht jede Erzählung auch einen Plot besitzt:

Fabel: Tommi ging ein Eis essen, dann besuchte er Rosi.

Plot: Tommi ging ein Eis essen. Er erinnerte sich, dass er vor zwei Wochen mit Rosi in diesem Café gewesen war. Deshalb besuchte er sie.

Plot: Tommi ging ein Eis essen. Er hatte gehofft, Rosi im Café zu treffen, doch sie war nicht da. Also besuchte er sie.

Plot: Tommi besuchte Rosi, weil sie zur Verabredung im Eiscafé nicht erschienen war.

Wenn wir Plot also in diesem Sinne begreifen, lässt sich noch feststellen, dass sich im Rahmen der jeweiligen Kausalkette, die den Plot bestimmt, Handlungsgeschehnisse danach sortieren lassen, ob sie zum Plot gehören oder nicht. Die Aufgabe des plottenden Autors oder der plottenden Autorin besteht damit unter anderem darin, eine Ereignisskette zu erschaffen, deren Glieder vollständig dem zu erzählenden Plot zuzuordnen sind:

Tommi ging ein Eis essen. Im Café ging er einmal aufs Klo. Später erinnerte er sich, dass er vor zwei Wochen mit Rosi in diesem Café gewesen war. Deshalb besuchte er sie.

 In dieser Kausalkette besitzt der Klogang keine Funktion. Er wird kein Kausalzusammenhang zu den vorhergehenden und nachfolgenden Ereignissen hergestellt. Aber:

Tommi ging ein Eis essen. Als er aufs Klo musste, erinnerte er sich, dass er zwei Wochen zuvor auf dem Weg zu eben diesem Örtchen Rosi kennengelernt hatte, und beschloss, sie zu besuchen.

Recherche? Wieso? Ich schreibe (High) Fantasy!

Vom Schreibtisch, Foto: sukiyaki

Vom Schreibtisch
(Foto: © sukiyaki)

In der aktuellen Federwelt gibt es einen Artikel von mir zum Thema Recherche für den Autor/die Autorin von (High-) Fantasy-Romanen. Wenn euch der interessiert, dürft ihr gern in das hier verlinkte PDF reinschnuppern, da findet ihr ihn genau so, wie er im Heft steht. Und vielleicht macht er euch ja Lust auf die vielen weiteren interessanten Themen in der Federwelt.

FW108-bobrowski

Recht vor link: Titelei

Recht vor link, Foto: Szekeres Szabolcs

Recht vor link
(Foto: © Szekeres Szabolcs)

Wer als Autor sichergehen will, dass der selbst gewählte Titel auch wirklich aufs Cover kommt, muss selbst verlegen.* Denn der Buchtitel ist Verlagssache. Natürlich hält der Rücksprache mit dem Autor und wird in aller Regel zumindest einen allseits akzeptierten Kompromiss anstreben, hat aber im Zweifelsfall, sofern nicht die Persönlichkeitsrechte des Autors verletzt werden, das letzte Wort.

*Was bitte nicht als Empfehlung missverstanden werden soll. Eine solche Entscheidung sollte gut überlegt und von weit mehr Faktoren abhängig sein.

___

Achtung: Da ich kein Jurist bin, könnt ihr euch im Zweifelsfall weder auf mich noch meine Angaben berufen.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.139 Followern an