Vom Pitchen und Exposieren

Hier soll es heute mal keinen längeren Artikel geben, nur ein kleines Schmankerl zwischendurch.

Sowohl Pitch als auch Exposé dienen unter anderem dem Autor dazu, sein Manuskript zu verkaufen. Dabei ist der Pitch eher der kurze Appetitanreger, der zur Veranschaulichung auch gern mit (prominenten) Vergleichen hausieren darf, das Exposé schon eher ein Handlungsabriss.

In einem Interview mit dem Geisterspiegel hat der Autor Andreas Zwengel auf eine Frage hin eine kurze Zusammenfassung seiner Kurzgeschichte „Blackout“ gegeben. Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, kann man sie schon fast als Exposé werten, aber mit deutlichen Elementen des Pitchens.

Es ist jedenfalls in meinen Augen ein überaus gelungenes Beispiel, wie man seine Geschichte überzeugend anbieten kann, denn sie ist auf den Punkt  gebracht und macht sofort neugierig. Natürlich präsentiert sie auch eine überaus originelle Idee, aber die Kunst ist es eben, diese Originalität auch in die Präsentation zu transportieren.

Mit freundlicher Genehmigung von Andreas, darf ich euch dieses geniale Beispiel hier präsentieren:

Sie handelt von dem genialen wie chaotischen Detektiv Hauser, einer Mischung aus Monk und Dude Lebowski, der einen Fahndungserfolg so ausgiebig feiert, dass er bei der Pressekonferenz den Namen des Täters vergessen hat und den Fall vor laufenden Kameras noch einmal lösen muss.

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Rund ums Veröffentlichen

Für den Juni habe ich für „Hilfe für Autoren“ die folgenden beiden Artikel geschrieben:

Wie komme ich zu einer Veröffentlichung?

Der Weg ins Verlagslektorat

Zuschussliste

Bei Montsegur wurde eine Liste bekannter Zuschussverlage veröffentlicht. Beim nächsten Verlagsangebot unbedingt draufschauen! Wer eine seriöse Veröffentlichungsmöglichkeit sucht, sollte jeden sogenannten Verlag meiden, der in irgendeiner Form einen Zuschuss verlangt. Und nicht vergessen: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!