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Ich habe mal das Menü des Blogs (siehe oben) ein wenig angepasst. So kommt ihr nun beispielsweise über das Hauptmenü direkt zum Autorendienst, einem neuen Angebot von mir und drei ebenso liebenswerten wie kompetenten Kolleginnen, das direkt auf Autoren und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Vom Cover über das Lektorat bis zum Recherchedienst gibt es „alles, was Autoren brauchen“.

Nachdem ich außerdem auf meine Homepage endlich mal die Seite mit meinen Referenzen aktualisiert habe, dachte ich mir, es wäre schon, sie auch hier vom Blog aus direkt zu verlinken. So findet ihr sie jetzt unter dem Menüpunkt Lektorat. In den Unterpunkten könnt ihr außerdem direkt zu der Seite mit den Firmen- und Verlagsreferenzen kommen oder euch eine Liste ausgewählter Werke ansehen, die unter meiner Mitarbeit entstanden sind.

Ich hoffe, ihr findet euch zurecht.

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Was tut denn nun ein Lektor?

Ganz einfach: irgendwas mit Texten.
Was genau, das hängt nicht ganz unwesentlich davon ab, für wen er arbeitet bzw. ob er überhaupt für jemanden arbeitet.

Die klassischen Lektoratstätigkeiten haben alle mit dem Verbessern der Texte anderer Leute zu tun. Dabei ist es unwichtig, ob es um eine Studienarbeit, einen Fach- oder Werbetext oder einen Roman geht.
Korrigiert der Lektor nur fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik, handelt es sich bei seinem Lektorat eigentlich um ein Korrektorat. Häufig ist das Korrektorat vom eigentlichen Lektorat getrennt und wird dementsprechend gesondert von einem Korrektor übernommen.
Kommen Verbesserungen oder Hinweise bezüglich des Stils, des Aufbaus und des Inhalts hinzu, sprechen wir vom eigentlichen Lektorat. Häufig zählt auch die formale Aufbereitung des Manuskripts dazu.
Betreut der Lektor den Text von seiner Entstehung bis hin zur Veröffentlichung oder zumindest auf einem größeren Teil dieses Weges, nennt man das Manuskriptbetreuung oder auch Coaching. In solch beratender Funktion kann ein Lektor einen Autor natürlich auch bei mehreren Projekten coachen. So unterscheidet man zwischen Projekt- und Autorenbetreuung.

Freie Lektoren werden in der Regel hauptsächlich für derartige Aufträge gebucht. Bei Verlagsaufträgen kommen jedoch häufig auch die zusätzlichen Betätigungsfelder des Verlagslektors hinzu.
Diejenigen, die fest angestellt sind, übernehmen je nach Arbeitgeber meist noch weitere Aufgaben.
In Verlagen ist es heute üblich, dass Lektoren weite Betätigungsfelder übernehmen und so nicht selten die reine Textarbeit in den Hintergurnd rückt. Sie entwickeln Buchprojekte, betreuen Autoren, übernehemen Rechte- und Lizenzverhandlungen und sind wesentlich mitverantwortlich für die Begutachtung und Auswahl der Manuskripte.

Besondere Anforderungen an den Lektor stellen das Wissenschafts- und das Werbelektorat.

Und auch das Heer der Ghostwriter rekrutiert sich zu einem guten Teil aus Lektoren.

Wer sich noch genauer über die Arbeit des Lektors informieren will, kann das unter anderem auf der Webseite des Verbands der Freien Lektorinnen und Lektoren e. V.