Game-Studies: Spielerische Literaturwissenschaft

© auremar

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An der Universität Potsdam wird gespielt. Wissenschaftlich natürlich.

Wie Literaturwissenschaftler das kulturelle Phänomen Literatur untersuchen, studieren Game-Wissenschaftler, wie taz.de berichtet, das popkulturelle Phänomen Computerspiele.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Gegenstand des wissenschaftlichen Interesses nebenbei einigen Spaß bereitet.

Aber lest selbst.

Recht vor link: einmalig und exklusiv

Recht vor link, Foto: Szekeres Szabolcs

© Szekeres Szabolcs

In Verlagsverträgen bedeuten einmalig und exklusiv ganz und gar nicht dasselbe. Es geht dabei um die Abtretung der Verwertungsrechte durch den Autor. Das kann im Wesentlichen auf folgende Weise geschehen:

  • Einmalig: Der Autor vergibt das Recht zur Verwertung genau ein Mal, also nur für die Werkausgabe, auf die sich der Vertrag bezieht. Der Autor behält darüber hinaus die Rechte für sich. Ob Folgeauflagen neu verhandelt werden müssen, wird im Vertrag geregelt.
  • Einfach: Im Prinzip wie das einmalige Verwertungsrecht, allerdings sind hier im Allgemeinen auch die Folgeauflagen inbegriffen (was im Vertrag denoch benannt wird). Entscheidend ist, dass auch hier die Rechte beim Autor bleiben und er das Werk beliebig weiterverwerten kann.
  • Exklusiv/ausschließlich: Die Rechte liegen fortan ausschließlich beim Verlag. Der Autor kann das Werk nicht weiterverwerten. Er kann sie aber zurückfordern, wenn der Verlag seinen Pflichten als Verwerter nicht mehr nachkommen kann oder will.

Während bei Einzeltiteln (etwa Romanen, aber auch Sammelbänden in der jeweiligen Gesamtzusammenstellung) die exklusive Rechtervergabe üblich ist, sollte man bei Einzelbeiträgen zu Anthologien oder Zeitschriften (Kurzgeschichten, Gedichte, …) auf einmalige bzw. einfache Rechtevergabe achten.

Mehr zu Verlagsverträgen

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Achtung: Da ich kein Jurist bin, könnt ihr euch im Zweifelsfall weder auf mich noch meine Angaben berufen.

Was war denn da los?

Allgemein, Foto: blackpixel

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Bei allen, die sich gewundert haben, dass der Link in meinem Beitrag von heute Morgen zum falschen Artikel führte, der angekündigte Artikel außerdem gar nicht existierte, möchte ich mich herzlich entschuldigen.

Der Grund für dieses Missgeschick war ein ganz einfacher: Besagter Blogbeitrag sollte eigentlich erst heute Nachmittag erscheinen und wurde von mir versehentlich schon heute Morgen veröffentlicht. Nun funktioniert aber der Link und der verlinkte Artikel ist tatsächlich auffindbar.

RECHTSchreibung mit LINKS

Dank eines Blogeintrags von Daniela Wegert habe ich den Ortografietrainer entdeckt. Er ist eigentlich als Lerntrainer für Schüler gedacht, wer aber meint, ein bisschen Training könne nicht schaden, der wird damit sicher auch seinen Spaß haben.
Im Eingangstext der Webseite heißt es:
„Niemand lernt Basketball spielen, indem er die Regeln auswendig lernt. Niemand lernt Fahrrad fahren, indem er Kinetik studiert. Und genauso lernt niemand Rechtschreibung allein durch Regelkenntnis.“
Für diejenigen, die ihre Kentnisse aufrischen und trainieren wollen, ist der Übungsbereich der interessante Teil dieses Webangebots. Untergliedert ist er in:
  1. Komma- und Zeichensetzung
  2. Groß- und Kleinschreibung
  3. Getrennt- und Zusammenschreibung
  4. Wortendungen
  5. Lange und kurze Vokale
  6. Schreibung der S-Laute
  7. Schreibung der Konsonanten

Die einzelnen Übungen sind jeweils noch einmal nach Schwierigkeitsgrad sortiert und beinhalten jeweils zehn Übungssätze. Kommt man mit der einzelnen Aufgabe nicht gleich zurecht, lassen sich Erläuterungen hinzuschalten.

Hier geht es zum Ortografietrainer.

Ich wünsche viel Spaß.

Mal reinschauen

Heute will ich zwei Internetseiten empfehlen:
1. Schreibanfänger können sich hier mal umschauen: http://www.fiction-writing.de. In dieser Online-Schreibwerkstatt soll anhand von Schreibaufgaben und dem gegenseitigen Kommentieren dieser das Schreibhandwerk erlernt und trainiert werden.
2. Für diejenigen, die eher nicht den Hang zum Selberschreiben haben, die aber zu einem entsprechenden Anlass ein professionell geschriebenes Gedicht benötigen, seien Die Versklopfer empfohlen, bei denen ich selbst mitmische.