Sehnix

Namen, Foto: Anneka

Namen
(Foto: © Anneka)

Ich habe nicht nachgeschaut, würde mich aber nicht wundern, wenn irgendein Gallier in irgendeinem Asterix-Band mal den titelgebenden Namen dieses Artikels trug. Und auch die Römer hatten in den Comics in der Regel eher unvorteilhafte sprechende Namen.

Dass das der Grund dafür ist, wenn auch heute mehr oder weniger gebräuchliche Namen lateinischen Ursprungs häufig besser unübersetzt bleiben, will ich natürlich nicht behaupten. Cäcilie zum Beispiel, ebenso wie Cäcilia, Cecilie, Cecilia, Zäzilie und Zäzilia. Diese Namen nämlich werden zumindest volksetymologisch mit lateinisch caecus, -a, -um in Zusammenhang gebracht, was „blind“ bedeutet.

Quelle: Duden Taschenbücher : Lexikon der Vornamen, Mannheim 1998

Angst vorm Lektor?

Lektoratspraxis, Foto: Dmitriy Shironosov

© Dmitriy Shironosov

Wer noch darüber nachdenkt, ob ein Lektor dem eigenen Text wirklich gut tut, dem sei hiermit versichert: Es mag andere gute Gründe geben, Lektoren aus dem Weg zu gehen, Angst um den eigenen Text gehört mit Sicherheit nicht dazu.

Denn dein Text ist deiner und bleibt es auch. Keine, wirklich überhaupt keine der Änderungen, die ein Lektor vornimmt oder vorschlägt, zwingt den Autor dazu, sie zu übernehmen. Wenn er es will, kann er den Text ins Lektorat geben, die Rechnung bezahlen und doch alles so lassen, wie es ist.