Oldies: Gehörnt oder nicht?

Oldies, Foto: Nejron Photo

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Ich jedenfalls wäre heutzutage vorsichtig, jemanden als Hahnrei zu bezeichnen. Da ich es natürlich nur tun würde, um der Wahrheit Ausdruck zu verleihen, wäre der Mann voraussichtlich ohnehin gerade in schlechter Verfassung und würde mir wegen potenzieller Beleidigung eine knallen.

Ob ich da noch zum Trost spenden käme? Dabei hätte ich ihn lediglich mitleidsvoll einen betrogenen Ehemann genannt. Gut, etymologisch gesehen ist es nicht unwahrscheinlich, dass ich ihn gleichzeitig einen verschnittenen Hahn, also einen Kapaun nannte (mittelniederdeutsch hanereihanreyge). Aber da kann ich ja nichts dafür, was die sich damals gedacht haben.

Und das wollen wir doch auch mal festhalten, nicht ich hätte ihm Hörner aufgesetzt, sondern seine untreue Frau. Und zwar deshalb, so jedenfalls Wikipedia, weil man das früher üblicherweise mit kastrierten Hähnen eben so gemacht hätte.

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Zu schwer zum Aufsitzen?

In etwa Folgendes las ich vor längerer Zeit mal in einem Heftroman (Mystery, bereits veröffentlicht). „In etwa“ soll heißen, dass ich aus dem Gedächtnis zitiere.

Sie führte das Pferd aus dem Stall, streichelte der Stute den Hals und setzte auf.