Der Begreifler über den Detektivroman

Der Begreifler, Foto: Stocksnapper

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Der Detekitvroman ist letztlich das Untergenre des Krimis, an das wir zuerst denken, wenn wir an Krimis denken. Anders gesagt: Der Detektivroman ist für die meisten mit dem Krimi gleichzusetzen. Aber während der Kriminalroman als Obergenre einfach die Geschichte eines Verbrechens erzählt, also auch die Entstehung oder die psychologischen Hintergründe betrachten oder sogar in den Mittelpunkt stellen kann, ist für den Detektivroman vor allem die Aufklärung des Verbrechens von Interesse (lat. detegere „aufdecken“, engl. to detect „aufdecken, entdecken“).

Klassischerweise handelt also ein (Privat-) Detektiv á la Sherlock Holmes oder Hercule Poirot, wobei es sich auch um einen anderen (gern auch zufälligen) Ermittler, eine Hobbydetektivin (Miss Marple) oder einen Polizisten handeln kann. Im letzten Fall rutschen wir damit allerdings schon wieder in das Untergenre des Polizeiromans, in dem eben auch die Konflikte innerhalb der Hierarchie und dem Revier zum Tragen kommen.

Leser von Detektivgeschichten lieben unter anderem die Tatsache, dass sie gemeinsam mit dem Ermittler auf Tätersuche gehen und sich selbst an dem Rätsel darum, wer es denn ist, versuchen können. Doch halt! In der Detektivgeschichte ist gar nicht gesagt, dass der Leser darüber nicht längst Bescheid weiß. Weiß er es nicht, wird er also selbst von der Frage „Wer hat es getan?“ geplagt, befindet er sich dementsprechend in einem sogenannten Whodunit (Who has done it?). Den Krimi, in dem der Leser von Anfang an über die Identität des Täters Bescheid weiß, in dem dementsprechend vor allem die Frage interessiert, wie der Täter überführt und dingfest gemacht werden kann (klassisches Beispiel ist die TV-Serie Columbo) nennt man im Unterschied zum Whodunit häufig Howcatchem (How catch them?). 

Automatik in TextMaker

Screenshot TextMakerWusstest du schon? TextMaker kann, während du ein Dokument verfasst, automatisch Backupdateien (.bak) anlegen. Ein- oder abschalten kannst du diese Funktion über das Menü Weiteres → Einstellungen. Dort die Registerkarte Dateien aufrufen und unter Speichern die entsprechenden Häkchen setzen. Auch das Zeitintervall lässt sich dort bestimmen.

Fertig

Allgemein, Foto: blackpixel

Allgemein
Foto: © blackpixel

Meine neue Homepage, das sei auch hier angekündigt, ist fertig. Soweit man das von Webseiten je behaupten kann. Jedenfalls findet ihr dort jetzt alle relevanten Informationen, während die alte im Wesentlichen nur noch auf die neue verweist und in absehbarer Zeit ganz verschwindet. Ich freue mich über einen Besuch. Und natürlich könnt ihr mir hier auch Rückmeldungen geben, ob sie euch gefällt oder nicht.

Meine Angebote sind jetzt nicht nur übersichtlicher, sondern ich habe sie auch ein wenig erweitert. Auch bei den Referenzen hat sich einiges getan. Und das Design … na ja, ist ja immer Geschmackssache, aber mir gefällt es.

Auch was abbekommen!

Vom Schreibtisch, Foto: sukiyaki

Vom Schreibtisch
(Foto: © sukiyaki)

Die Messe ist vorbei und war eine der besonders schönen. Viele gute Gespräche, viele nette Leute wiedergetroffen oder kennengelernt, viel gesehen, viel gehört, viel erfahren …

Und auch geschäftlich war es eine sehr erfolgreiche Messe, wenn auch vor allem für mein Autoren-Ich. Das Lektoren-Ich, vollkommen unneidisch, hat aber auch nicht zu klagen. Demnächst werde ich also einem weiteren festen Partner aus der Verlagslandschaft zuarbeiten können. Bis zum ersten Auftrag wird es zwar noch ein bisschen dauern, aber ich freue mich schon, gerade an diesem Frühjahrsprogramm mitwirken zu können, denn ich konnte mich bereits am entsprechenden Messestand davon überzeugen, dass hier schöne Bücher und mehr gemacht werden.

Mehr dazu, wenn es so weit ist.

Ich fahr mit

Vom Schreibtisch, Foto: sukiyaki

Vom Schreibtisch
(Foto: © sukiyaki)

Wie ich gerade hier gelesen habe, fährt mein Autoren-Ich morgen zur Buchmesse nach Frankfurt. Na, da fahr ich doch mit. Und voraussichtlich werde ich den Herrn auch anschließend noch zu einem Verwandtenbesuch begleiten (wir brauchen ja nur ein Bett).

Also, ich wünsche euch alles Gute (falls wir uns nicht auf der Messe sehen – ich und ich laufen meistens gemeinsam durch die Gegend) und melde mich – mal so, mal so.

Fragen aus dem Lektorat

Lektoratspraxis, Foto: Dmitriy Shironosov

Lektoratspraxis
Foto: © Dmitriy Shironosov

Sollte das nicht „Hamster“ heißen? Wieso geht A hier nach B? Warum schreiben Sie hier so ausführlich? Wäre es nicht besser, hier in der Perspektive des Protagonisten zu bleiben?

Kennst du solche oder ähnliche Fragen aus dem Lektorat? Oder leitet deine Lektorin manchen Kommentar mit Formulierungen ein wie: Ich verstehe nicht, warum …“, „Hier wird mir nicht klar, weshalb …“, „Hab ich das übersehen, oder fehlt hier …“

Anstrengend, oder? Da hofft man auf Hilfe bei seinem Manuskript und dann muss man erst mal ellenlange E-Mails schreiben, in denen man der auf der Leitung stehenden Lektorin (die natürlich auch ich oder ein anderer männlicher Vertreter dieser Zunft sein kann) die Welt erklären muss.

Mein Tipp: Lass sie oder ihn dumm sterben. Tatsächlich handelt es sich ohnehin in den meisten Fällen um rhetorische Fragen und Floskeln, die dich nicht zu Erklärungen herausfordern sollen, die du ja dem Leser ohnehin schuldig bleiben müsstest, sondern die als höflicher Hinweis gemeint sind, dass da möglicherweise im Text etwas nicht stimmt oder nicht deutlich wird.