Propieren gehd üba Stutieren

Sprache, Foto: olly

© olly

Studenten bekommen in entsprechend bezeichneten Veranstaltungen viel vorgelesen, was offenbar ihre Schreibfähigkeiten beeinträchtigt, wie bei Welt Online in diesem Artikel zu lesen ist.

Türklinke

Vom Schreibtisch, Foto: sukiyaki

© sukiyaki

Spätestens wenn es beim Bloggen stockt, ist das ein Zeichen dafür, dass ich ziemlich gut beschäftigt bin. Im Moment geben sich die Auftraggeber die weltberühmte Türklinke in die Hand. Was ja gut ist.

Nachdem ich gerade für einen Verlag einen Roman endkorrigiert habe, befinde ich mich für einen anderen mitten in der Redaktionsphase. Gestern habe ich dem Autor das redigierte Manuskript geschickt, bis zum 1. August muss alles fertig beim Verlag sein.

Ein weiterer Roman scharrt schon mit den Hufen (Fantasy – yeah!), heute habe ich das Schnupperlektorat für eine Magisterarbeit verschickt, die, falls ich den Auftrag bekomme, zum 13. August Abgabetermin hat.

Außerdem sind da natürlich noch die Coachingkunden und -kundinnen sowie die üblichen Kleinaufträge. Einer, der mir viel Spaß macht, lässt sich im Netz bewundern. Ich betreue nämlich die Texte dieses originellen Blogs. Drei neue warten heute auf mich.

Der Begreifler über Korrekturen

Der Begreifler, Foto: Stocksnapper

© Stocksnapper

In der Vorstellung vieler beinhaltet ein Lektorat kaum mehr als ein Korrektorat. Wenn jemand ihren Text hinsichtlich der Rechtschreibung, Zeichensetzung und sonstiger grammatischer Fehler durchsucht hat, meinen sie, einen lektorierten Text zurückzuerhalten.

Aber genau das ist die Aufgabe des Korrektorats, nicht des Lektorats. Der Korrektor korrigiert, er lektoriert nicht. Er konzentriert sich also auf sprachliche Fehler, auf Grammatik inklusive Orthographie. Ob der Text in anderer Hinsicht seine Funktion erfüllt, ob der Stil passt, ob er so aufgebaut ist, dass er die optimale Wirkung beim Adressaten erzielt, ob die innere Logik stimmt, ob er stringent ist, ob er gut recherchiert ist, all das und noch mehr ist nicht Sache des Korrektors.

Damit ist die Korrektur eines Textes in aller Regel der letzte Schritt, bevor der Text auf seine(n) Adressaten losgelassen wird. Bis dahin muss bereits alles andere stimmen (bzw. der Auftraggeber der Ansicht sein, dass dies der Fall ist). Schließlich würden spätere Änderungen hinsichtlich anderer Aspekte die Notwendigkeit nach sich ziehen, die geänderten Abschnitte erneut Korrektur zu lesen.

Im Grunde ist es so, dass Korrektorate zum Tätigkeitsfeld des Lektors gerechnet werden. Die meisten freien Lektoren bieten ebenso reines wie abschließendes Korrektorat an bzw. ein ins Lektorat integriertes Korrektorat, was dann meist bedeutet, dass beides in einem Arbeitsgang abgehandelt wird.

Dennoch sind Spezialisierungen beinahe eine logische Folge. Lektorat und Korrktorat sind durchaus so verschiedene Dinge, dass es nicht verwunderlich ist, wenn jemand das eine besser beherrscht als das andere.

Na hoffentlich!

Namen, Foto: Anneka

© Anneka

Wie wohl bei jedem anderen Namen auch dürfte die Frage, ob Abigail ein schöner Name ist, vom persönlichen Geschmack abhängen. Töchter jedoch, die ihn tragen und sich sicher sein können, dass er bewusst gewählt wurde, sollten ihn erhobenen Hauptes tragen. Hebräischen Ursprungs und aus der Bibel übernommen bedeutet er nämlich „der Vater hat sich gefreut“.

Quelle: Duden Taschenbücher : Lexikon der Vornamen, Mannheim 1998

E-Book-Preis

Literaturbetrieb, Foto: Vladimir Melnikov

© Vladimir Melnikov

Zum zweiten Mal wird er ausgerufen, der Deutsche E-Book-Preis. Teilnehmen können gleichermaßen Verlage wie Autoren. Eingesandt werden können Shortstories/Kurzgeschichten, die „in der Zeit vom 01.09.2011 bis spätestens 31.08.2012 elektronisch bei einem Verlag oder einem Online-Portal (wie z.b. bookrix.de) veröffentlicht worden sein und Lesern in voller Länge zur Verfügung stehen“ müssen. Einsendeschluss ist der 31.08.2012. Mehr Infos gibt es bei Uschtrin.

Social-Media-Aggro

Forscher stellen zunehmende Aggressivität in der Sprache vor allem junger Mädchen fest. Ob die Ursachen tatsächlich in Facebook, Twitter und Co liegen, darüber ist man sich nicht einig.

Tagesanzeiger

Tiere als Lehrmeister

Etymologische Streifzüge, Foto: Glenda M. Powers

© Glenda M. Powers

Fabel, entlehnt aus lateinisch fabula „Erzählung, Sage“, bedeutete bis ins 18. Jahrhundert genau das, nicht mehr und nicht weniger. Diese allgemeine Bedeutung ist bis heute in fabeln oder fabelhaft erhalten. Das Lehrhafte kam erst dann nach dem Vorbild der Tierfabeln Äsops, und fortan  bedeutete Fabel „lehrhafte Erzählung“.

Das Verb fabulieren stammt übrigens vom lateinischen fabulari „sprechen, schwatzen, plaudern, fantasieren“.

Quelle: Duden Band 7 – Herkunftswörterbuch, Mannheim 2001

Den General oder alle?

Stilblüte, Foto: Yaruta Igor

© Yaruta Igor

Ganz schön vertippselt (ein „r“ vergessen?):

Generalverammlung