Die Gehzeiten

Ein Blick auf das Meer verrät es uns: Die Zeiten gehen dahin. Glücklicherweise hatten wir bisher immer noch ein neues Jahr in Reserve. So auch diesmal. Und so wünsche ich euch ein frohes und fröhliches 2012, in dem sich das korrigieren lässt, was bisher schiefgelaufen ist.

Neujahr am Strand

© Maria Dryfhout

Habe kurz umgeschult …

… und wünsche euch fehlerfreie Feiertage und ein korrektes Fest! 😉

Weihnachtslektor

© Steve Cukrov

Das Quiz: Vornamen

Vornamen

© Sebastian Wahsner

Es gibt so viele schöne Vornamen. Warum also entscheiden? Kann man seinem Kind nicht einfach so viele Namen geben, wie man möchte? Oder gibt es Richtlinien oder gar Gesetze, die die höchstmögliche Anzahl festlegen?

Zur Quizfrage

Oldies: Ist Sonnenschein eingebildet?

Es ist alles eitel Sonnenschein.

Was bedeutet eitel eigentlich in diesem Zusammenhang? Der Sonnenschein ist ja wohl nicht eingebildet. Auch in anderen Beispielen scheint diese Bedeutung nicht zu passen:

Seine Belohnung war eitel Gold.
Auf der Party herrschte eitel Freude.

Das Adjektiv eitel entwickelte sich aus dem mittelhochdeutschen itel. Aus der damaligen Grundbedeutung „leer, ledig“ sind zwei Bedeutungsableitungen entstanden. Erstere ist die, die sich bis heute, wenn auch veraltend, in den obigen Beispielen erhalten hat: „nichts als, nur, unvermischt“. Wir könnten es heute also in etwa mit „pur“ übersetzen.

Der zweite Weg führte über „gehaltlos, nichtig“ (Es ist alles ganz eitel). Daraus entstand die heutige Hauptbedeutung „eingebildet, selbstgefällig“.

Übrigens bedeutet der Vorname ‚Eitelfriedrich‘, dass der bezeichnete Herr eben nur Friedrich heißt und keinen Doppelnamen (etwa Georg Friedrich) trägt.

Faszinierend!

Mein Anwärter auf den Titel „Fundstück des Jahres“ ist dieser beinahe nachdenkliche Rechtschreibfehler:

fastsinnierend