Der Hunger kommt beim Fernsehen
16. Mai 2012 Hinterlasse einen Kommentar
In enem Blogartikel gefunden (Hervorhebung durch mich):
Die Sendung aspekte vom ZDF präsentiert ein verzehrtes, vorurteilsgetriebenes, einseitiges Bild …
Im Auge des Lektors
16. Mai 2012 Hinterlasse einen Kommentar
In enem Blogartikel gefunden (Hervorhebung durch mich):
Die Sendung aspekte vom ZDF präsentiert ein verzehrtes, vorurteilsgetriebenes, einseitiges Bild …
22. April 2012 Hinterlasse einen Kommentar
In Verlagsverträgen bedeuten einmalig und exklusiv ganz und gar nicht dasselbe. Es geht dabei um die Abtretung der Verwertungsrechte durch den Autor. Das kann im Wesentlichen auf folgende Weise geschehen:
Während bei Einzeltiteln (etwa Romanen, aber auch Sammelbänden in der jeweiligen Gesamtzusammenstellung) die exklusive Rechtervergabe üblich ist, sollte man bei Einzelbeiträgen zu Anthologien oder Zeitschriften (Kurzgeschichten, Gedichte, …) auf einmalige bzw. einfache Rechtevergabe achten.
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Achtung: Da ich kein Jurist bin, könnt ihr euch im Zweifelsfall weder auf mich noch meine Angaben berufen.
15. April 2012 Hinterlasse einen Kommentar
Substantive werden dekliniert. Manche von ihnen verhalten sich angesichts dieser Beugung echt stark, andere schwächeln, wieder andere können sich nicht recht entscheiden. So unterscheiden wir (und zwar schon seit Jacob Grimm) zwischen drei Deklinationsarten, in die sich die allermeisten Substantive einordnen lassen. Diese Einordnung ist unabhängig vom grammatischen Geschlecht (Genus) der Substantive.
Entscheidendes Merkmal ist stattdessen, wie oft die Substantive bei der Bildung der Kasus (grammatische Fälle) auf eine Stütze angewiesen sind. Diese Stütze ist die Endung -(e)n.
In der starken Deklination, die Maskulina, Feminina und Neutra umfasst, tritt die Endung -(e)n nur im Dativ Plural auf. Im Genitiv Singular steht die Endung -(e)s.
Maskulinum:
Singular
Nominativ: der Schreiber
Genitiv: des Schreibers
Dativ: dem Schreiber
Akkusativ: den SchreiberPlural
Nominativ: die Schreiber
Genitiv: der Schreiber
Dativ: den Schreibern
Akkusativ: die Schreiber
Femininum:
Singular
Nominativ: die Mutter
Genitiv: der Mutter
Dativ: der Mutter
Akkusativ: die MutterPlural
Nominativ: die Mütter
Genitiv: der Mütter
Dativ: den Müttern
Akkusativ: die Mütter
Neutrum:
Singular
Nominativ: das Kind
Genitiv: des Kind(e)s
Dativ: dem Kind(e)
Akkusativ: das KindPlural
Nominativ: die Kinder
Genitiv: der Kinder
Dativ: den Kindern
Akkusativ: die Kinder
In der schwachen Deklination kommen Maskulina und Feminina vor. Bei den Maskulina tritt hier die Endung -(e)n außer im Nominativ Singular durchgehend auf, bei den Feminina bei allen Pluralformen, während der Singular endungslos ist.
Maskulinum:
Singular
Nominativ: der Mensch
Genitiv: des Menschen
Dativ: dem Menschen
Akkusativ: den MenschenPlural
Nominativ: die Menschen
Genitiv: der Menschen
Dativ: den Menschen
Akkusativ: die Menschen
Femininum:
Singular
Nominativ: die Frau
Genitiv: der Frau
Dativ: der Frau
Akkusativ: die FrauPlural
Nominativ: die Frauen
Genitiv: der Frauen
Dativ: den Frauen
Akkusativ: die Frauen
In der gemischten Deklination versammeln sich schließlich diejenigen Maskulina und Neutra, die im Singular stark, im Plural schwach gebeugt werden. Zu dieser Deklinationsart gehört auch das oft fälschlicherweise schwach deklinierte Wort “Autor”, weshalb ich es hier beispielhaft verwende.
Maskulinum:
Singular
Nominativ: der Autor
Genitiv: des Autors
Dativ: dem Autor
Akkusativ: den AutorPlural
Nominativ: die Autoren
Genitiv: der Autoren
Dativ: den Autoren
Akkusativ: die Autoren
Neutrum:
Singular
Nominativ: das Auge
Genitiv: des Auges
Dativ: dem Auge
Akkusativ: das AugePlural
Nominativ: die Augen
Genitiv: der Augen
Dativ: den Augen
Akkusativ: die Augen
Bleibt noch zu sagen, dass es Substantive gibt, die sich von einer zur anderen Deklinationsart hinentwickeln (die Mannen/die Männer), dementsprechend solche, die aktuell schwanken (des Bauers/des Bauern). Dort, wo Doppelformen auftreten, gilt häufig nur eine als standardsprachlich. Bei anderen tritt eine Bedeutungsdifferenzierung auf.
11. April 2012 2 Kommentare
In der folgenden Blogbeschreibung kommt auch wirklich keiner zu kurz:
Alles was es über die Liebe zu wissen gibt. Blog für Singles, Paare und alle anderen.
4. April 2012 Hinterlasse einen Kommentar
Bei allen, die sich gewundert haben, dass der Link in meinem Beitrag von heute Morgen zum falschen Artikel führte, der angekündigte Artikel außerdem gar nicht existierte, möchte ich mich herzlich entschuldigen.
Der Grund für dieses Missgeschick war ein ganz einfacher: Besagter Blogbeitrag sollte eigentlich erst heute Nachmittag erscheinen und wurde von mir versehentlich schon heute Morgen veröffentlicht. Nun funktioniert aber der Link und der verlinkte Artikel ist tatsächlich auffindbar.
4. April 2012 1 Kommentar
Bei “Hilfe für Autoren” ist heute der letzte Teil der “Heldenreihe” online gegangen:
Zwei Helden wollen nach Hause.
Als nächstes wird es einen Artikel rund um Lesungen geben. Ich sag Bescheid.
1. April 2012 1 Kommentar
Nun ist sie erschienen, die neue Ausgabe der Federwelt (beim Erstellen dieses Blogeintrags war auf der Webseite noch die Ausgabe Februar/März zu sehen) mit dem zweiten Teil der Reihe “Textküche“:
Zwei Schreibprofis, in jeder Folge zwei andere, kommentieren Texte, die noch nicht ganz rund sind. Lektoratsarbeit also auf dem Präsentierteller – ein besonderes Schmankerl für alle, die Buchstaben lieben.
Diesmal wurden André Hille und ich von Küchenchefin Anke Gasch zum Thema “Erzähl(er)stimmen finden” eingeladen, durften ein bisschen schnuppern und das eine oder andere Gewürz verstreuen.
22. März 2012 Hinterlasse einen Kommentar
Ich muss zugeben, ich weiß nicht mehr, wo ich diesen anrüchigen Satz gefunden habe, vorenthalten wollte ich ihn euch dennoch nicht:
Mein Sohn hat doch zu gerne Theater gemacht, wenn er etwas nicht bekommen hat – auf den Boden scheißen und losschreien und das auch noch im Kaufland.
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